Ein Projekttag der Nachhaltigkeit der Klasse EG 11

Welchen Problemen werden wir in naher Zukunft ausgesetzt sein, wenn wir unser Konsumverhalten nicht ändern und was kann jeder Einzelne tun, um diese Probleme so gering wie möglich zu halten?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Klasse EG 11 im Rahmen der Unterrichtseinheit Projektmanagement im Fach Wirtschaftslehre gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Glauner seit Februar dieses Schuljahres.
Am Freitag, den 7.6.2019 lud die Klasse nun zu einem Projekttag ein, um ihre Ergebnisse zu präsentieren und die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der Maria-Merian-Schule mit einer Führung durch verschiedene Stationen über das Thema Nachhaltigkeit in der heutigen Gesellschaft zu informieren.
Die Führung begann mit einer selbstgedrehten Tagesschau aus dem Jahr 2050. Der steigende Meeresspiegel, der Mangel an sauberem Trinkwasser und auch die Zunahme an Plastikmüll waren Themen, über die hier berichtet wurden. Erschreckende Phänomene wie das erste Schiff, das die Arktis überquert oder die Tatsache, dass das Gewicht des Plastikmülls im Meer jenes der Fische überwiegt, sind ebenfalls Teil unserer dargestellten Zukunft.
Eine kurze Rede, beziehungsweise ein Appell, der nach dem Video folgte, sollte den Besuchern des Projekttages noch einmal die Augen öffnen, dass ein bewussteres Leben eine Zukunft mit Umweltkatastrophen und starkem Klimawandel verhindern könnte, denn was nicht jedem klar ist: Kleine Dinge können ebenfalls helfen.
Die zweite Station der Führung brachte die Erzeugung nachhaltiger Lebensmittel mit sich. Mit der Überschrift „In der Region steckt die Nachhaltigkeit“ wurde verdeutlicht, dass es Vorteile mit sich bringt, Produkte aus der eigenen Region zu verwenden. Ein eigenes Butterbrot sollte hier als Beispiel dienen. Brot, Milch und auch die Butter stammten aus Eigenproduktion.
Ein selbstgebastelter Wal, gefüllt mit Plastikmüll, in Station drei und eine Skulptur aus Kosmetikartikelmüll in Station vier zeigte die erschreckende Wahrheit über unsere enorme Plastikmüllproduktion. Diese Stationen klärten nicht nur auf, was man tun kann, um Plastik zu vermeiden, sondern deckten auch auf, worin überall Plastik enthalten ist, denn nicht jedem ist bewusst, wie viel Mikroplastik in unserer täglichen Kosmetik zu finden ist. Die Vorstellung von Alternativen, wie zum Beispiel ein Peeling mit Zucker, zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass die Vermeidung von Plastik hier und da sehr gut möglich ist.
Um das Gelernte anzuwenden, gab es am Schluss der Führung ein Frage/Antwort- und Schätzungsspiel, das nochmals alle Punkte des Projekttages zusammenfasste.
In der Pause fand ein Verkauf nachhaltiger Produkte statt, wie selbstgemachte Waffeln und vegane Kuchen, welcher einen Erlös einbrachte, der das Projekt „Plant for the Planet“ unterstützen soll.
Wir danken der Klasse EG 11 und Frau Glauner für dieses Projekt, welches uns die Augen geöffnet hat. Auch wenn wir uns alle an unseren Luxus gewöhnt haben und wir uns oft den einfachsten und günstigsten Weg aussuchen, könnte jeder von uns mit nur kleinen Taten mithelfen unsere Zukunft zu verbessern.

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